Vorträge – Lean EAM 2019

Unter dem Motto »Agile Enterprise Architecture & Innovation Management« halten unsere Referenten Vorträge aus der Wissenschaft und Praxis.

(wird laufend ergänzt und aktualisiert)

Ulrich Langeheine - E.ON Business Services GmbH

Silo-Denken aufbrechen – E.ONs Datenreise

Data Driven Company, Big Data Analytics, Real Time Data Streaming und viele weitere Konzepte und Technologien – Daten gelten als der entscheidende Faktor für die Digitalisierung. Aber in vielen Unternehmungen sieht die Realität heute immer noch anders aus: Daten-Silos, alternative Fakten in verschiedenen Bereichen eines Unternehmens, heterogene, inkompatible und veraltete Technologien, steigende Kosten für on-premise Data-Warehouse-Strukturen bei fehlender Skalierbarkeit und Interoperabilität.

Aber wie schafft man es zu einer Data Driven Company zu werden, wo starten und in welchen Schritten ans Ziel kommen? Am Anfang sollten Sie erst mal eine (ehrliche und realistische) Standortbestimmung vornehmen. Wo liegt Ihr größter Schmerzpunkt, was wollen Sie kurzfristig und mittelfristig erreichen? Basis für eine erfolgreiche Transformation stellt gerade im Datenumfeld Technologie dar – cloudbasierte, skalierbare Datenplattformen und moderne Werkzeuge, um mit Daten effektiv und effizient zu arbeiten. Daneben ist der entscheidende Erfolgsfaktor die Schaffung einer offenen Datenkultur, die maßgeblich den zukünftigen Geschäftserfolg treibt und alle Mitarbeiter involviert.

Ulrich Langeheine

Firma: E.ON Business Services GmbH
Position: Leiter IT-Strategie und Architektur


Miriam Suchet - WACKER Chemie AG

EAM der nächsten Generation: Wie wird EAM zum Navigator durch die Digitalisierung?

Die Wacker Chemie AG befindet sich gerade inmitten einer umfassend angelegten digitalen Transformation. Die wesentlichsten Prozesse, aber auch Kundenschnittstellen und Geschäftsmodelle werden auf ein neues Level gehoben. Das zieht enorme Veränderungen in der Rolle der IT und den darunterliegenden IT-Architekturen nach sich. Doch wie trägt EAM dazu bei, diese großen, schnellen und vielfältigen Veränderungen zu stemmen?

Bei WACKER heißt die Antwort EAMnext, eine Initiative zur Schärfung der Schwerpunkte des Architekturmanagements. Hierin werden die nötigen Übersichten und Guidelines geschaffen, damit sich Fachdomänen und technische Bereiche in die gleiche Zielarchitektur entwickeln. Standardisierungs- und Innovationsbestrebungen werden in geschickter Weise verbunden. Durch den Aufbau einer Community und den passenden Mix aus internem Know-how-Aufbau und externer Unterstützung sowie der Entwicklung des zentralen EAM-Teams als Berater für die wachsende Architektur-Community wird EAM in der Organisation in der Breite verankert.

Miriam Suchet

Firma: WACKER Chemie AG
Position: Head of Enterprise / IT Architecture Management


Dr. Karsten Zimmermann - HSV

Innovation als Teamsport – IT und Leadership beim HSV

Ein Merkmal von Fußball-Clubs ist die Vielzahl an Geschäftsmodellen, die verfolgt werden: Fußballspielen ist nur eines davon. Der HSV ist ein großer Traditionsclub, aber wirtschaftlich im kleinen Mittelstand zu Hause. Mit kleiner Mannschaft muss die HSV-IT also in vielen Wettbewerben bestehen. Wie der IT-Leiter dies als Trainer, Nachwuchskoordinator und Zeugwart in einer Person bewerkstelligen kann und welche Innovations- und Leadership-Ansätze erfolgversprechend sind, wird Dr. Karsten Zimmermann in seinem Vortrag
erläutern.

Dr. Karsten Zimmermann

Firma: HSV Fußball AG
Position: Leiter IT


Christoph Surges - #DICE Debeka

Aufbau eines Innovations Centers in einem etablierten Unternehmen

„Mit Talenten durch agile Projekte zur Innovation“.

So lautet der Leitsatz des Debeka Innovation Centers. Der Auftrag des DICE gliedert sich in drei Dimensionen: Projekte, Talente und Innovation. Die richtigen Talente zu finden, ist aktuell schwieriger denn je. Der demographische Wandel verändert die Erwartungshaltung der Mitarbeiter am Arbeitsmarkt. Diesen Erwartungen gilt es als moderner und zukunftsorientierter Arbeitgeber gerecht zu werden. Durch die Etablierung einer agilen Arbeitsweise, die durch schlanke Prozesse, regelmäßige Auswertungen und schnelle Anpassungsmöglichkeiten gekennzeichnet ist sollen insbesondere Digitalisierungsthemen schnell ins Unternehmen gebracht werden und so die Innovationskraft des gesamten Unternehmens gestärkt werden.

Der Vortrag beleuchtet die Lösungsansätze des Innovations Centers in diesen drei Dimensionen. Dabei werden Themen des Recruitings, des agilen Projektmanagements, der Organisationsentwicklung, des Startups Managements, des Change Managements und des Innovationsmanagements beleuchtet.

Christoph Surges

Firma: #DICE Debeka
Position: #DICE Leitung

Patrick Schneider - #DICE Debeka

Patrick Schneider

Firma: #DICE Debeka
Position: #DICE Leitung


Prof. Dr. Stephan Aier - Universität St. Gallen

Management der Architekturkomplexität: Wie steuern wir in Zeiten agiler Transformation

Den Fachbereichen bleibt es oft verborgen, aber die Komplexität die unsere IT-Landschaften heute erreicht haben ist enorm – teuer, kaum zu verstehen und ein zunehmender Risikofaktor. In diesem Vortrag werden wir eine ein differenziertes Bild auf Architekturkomplexität entwerfen: Welche Komponenten der Komplexität gibt es, was sind die Treiber, mit welchen Treibern der Komplexität müssen wir leben und auf welche müssen wir Einfluss nehmen. Dazu schauen wir zuerst an wie wir Architekturkomplexität heute messen können und welcher Aufwand damit verbunden ist. Anschliessend diskutieren wir klassische aber vor allem moderne Ansätze, die Architekturkomplexität zu steuern – vor allem in agilen Organisationsstrukturen. An «real-word cases» zeigen wir, wie wir durch Nudges leichtgewichtig auf die Architekturkomplexität Einfluss nehmen können.

Prof. Dr. Stephan Aier

Firma: Universität St. Gallen – Institut für Wirtschaftsinformatik
Position: Assistenzprofessor für Informationsmanagement


Dr. Thomas Greutmann - Otto GmbH & Co. KG

Alles auf eine Karte: Der Enterprise Architekt als Lotse der digitalen Transformation

OTTO befindet sich in einem komplexen Prozess der digitalen Transformation: Das Geschäftsmodell des Unternehmens wird signifikant verändert und zur Plattform ausgebaut. Gleichzeitig findet ein umfangreicher Technologie-Veränderungsprozess statt, bei dem die IT- und Technologie-Bereiche von einer klassischen funktionalen Organisation hin zu agilen, produktorientierten Teams weiterentwickelt werden. In dieser Konstellation zweier gleichzeitiger Change-Prozesse hat sich die OTTO-Enterprise Architektur als anerkannte strategische Lotsen- und Gestaltungs-Funktion etabliert und eigene kreative Methoden entwickelt. Für Fragestellungen, die im Rahmen der Transformation immer wieder neu aufkommen, bringt die OTTO-Enterprise Architektur relevante Stakeholder und Organisationseinheiten in Technologie- und Fachbereichen zusammen, um Transparenz, Vernetzung und Alignment der unterschiedlichen Perspektiven herzustellen. Mit ihren Methoden unterstützt und prägt die OTTO-Enterprise Architektur die geschäftlichen und technologischen Transformationsprozesse entscheidend mit.

Dr. Thomas Greutmann

Firma: Leiter Enterprise Architektur
Position: Otto GmbH & Co KG


Dr. Matheus Hauder - Allianz Deutschland AG

Aufbau einer Architektur Gilde in der agilen Transformation der Allianz Deutschland AG

Im Rahmen der agilen Transformation wird in der Allianz Deutschland AG ein Large-Scale Agile Ansatz auf Basis des Spotify Modells eingeführt. In dem Vortrag wird der Aufbau der Architektur Gilde vorgestellt und dabei auf die Prozesse, Artefakte, Rollen und Tools innerhalb der Gilde eingegangen. Wichtiger Bestandteil hierbei ist die Kommunikation und Dokumentation von übergreifenden Standards und Best Practices mit dem Architecture Belt, einer in der Architektur entwickelten Anwendung mit der Standards und Best Practices mit Gamification Mechanismen umgesetzt werden.

Dr. Matheus Hauder

Firma: Allianz Deutschland AG
Position: Enterprise Architect


Peter Meyerhans - Drees & Sommer

Innovationsmanagement unter erschwerten Bedingungen
(Zeitalter der Digitalisierung)

  • Idee: Suchen, Sammeln, Zusammenführen, Weitertreiben, Umsetzen
  • Welche Rolle spielt das Wissensmanagement?
  • Welche Veränderungen ergeben sich durch dieigitalisierung?
  • Wer hat den Hut auf?
  • Excellence meets innovation
  • Welchen Anforderungen unterliegt die Unternehmenskultur?
  • Sourcing-Strategie?

Peter Meyerhans

Firma: Drees & Sommer SE
Position: CIO


Wolfram Schulze - Rentschler Biopharma SE

How we successfully failed to jump on the Digitalisation Hype Train

Digitale Transformation. Ein Begriff, der mittlerweile fast schon inflationär verwendet wird. Dabei sind sich die meisten Firmen durchaus bewusst, dass Technologien und Methoden wie Big Data, Microservice Architekturen oder Artificial Intelligence eine zentrale Rolle in der Zukunft des eigenen Unternehmens spielen werden. Eine Herausforderung ist für den Erfolg der Transformation zentral: es muss eine solide Brücke zwischen Digital Innovation Labs und der existierenden Prozess-, IT und Kultur-Landschaft geschlagen werden. Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf die Reise und berichtet von Höhen und Tiefen im Rahmen des organisatorischen Change Managements, die Verbindung der digitalen Transformation mit bestehenden Innovations-Abteilungen sowie dem Beitrag einer gut gestalteten Enterprise Architecture zur effizienten Planung und Umsetzung der Transitionsprojekte.

Wolfram Schulze

Firma: Rentschler Biopharma SE
Position: Vice President Information Systems & Organisation


Mark Ross - 1&1 Telecommunication SE

Abbildung komplizierter Umgebungen mit nur fünf Entitäten.

In einem langjährigen Lernprozess schaffte es die 1&1 die gesamte Applikationslandschaft in einem einfachen (KISS) Modell mit nur fünf Entitäten abzubilden. Die Entitäten sind Domänen, Informationssysteme, Services, Software Assets und Informationsobjekte. Durch die generische Ausrichtung und die stetige Weiterentwicklung ist 1&1 in der Lage über Unternehmensgrenzen im Konzern hinweg hoch komplizierte Applikations-Umgebungen abzubilden. Im Vortag werden die fünf Entitäten und deren Bedeutung, die dazwischen liegenden Relationen, das Zusammenspiel und die Modellierung in Archimate vorgestellt. Durch Archimate, ein Standard der Open Group, ist es möglich verschiedenste Anforderungen zur Abbildung darzustellen. Die Abbildungen reichen von Systemkontext-Diagrammen, Informationssystem-Landkarten bis hin zu Migrations-Modellen im Rahmen des Applikation LifeCycle – alle Unterstützt durch das zugrunde liegende Repository aus nur fünf Entitäten.

Mark Ross

Firma: 1&1 Telecommunication SE
Position: Enterprise Architect


Laura-Jo Kreuz - Testo SE & Co. KGaA

Pace-Layer-optimierte Referenzarchitekturen

Die Digitalisierungsstrategie der Testo enthält die Kernelemente „IoT Solutions“ und „Postmodern ERP-Strategie“. Dafür entwickelt Testo eine Pace-Layer-differenzierte Zielarchitektur inklusive Referenzarchitekturen. Auf Basis von Good-Practice-Referenzen haben wir die abstrakte Gesamtarchitektur in weniger komplexe Referenzarchitekturen aufgeteilt. Mit Hilfe dieses Ansatzes stellt Testo die gewünschte Funktionalität und Interoperabilität über alle Pace-Layer sicher.
Die Testo EA-Strategie ist auf die mittelständische Ressourcen-Situation optimiert. Kernelemente sind die Adaption von Good-Practice-Ansätzen sowie branchenübergreifender Erfahrungsaustausch und Networking.

Laura-Jo Kreuz

Firma: Testo SE & Co. KGaA
Position: Enterprise Architect

Konstantin Petruch - Testo SE & Co. KGaA

Konstantin Petruch

Firma: Testo SE & Co. KGaA
Position: Head of IT Governance


Alexander Hauswald - BSH Hausgeräte GmbH

Wir sind jetzt auch agil! – Erlebnisbericht über die Transformation der Architektur Abteilung zu einem agilen Team

Die BSH Hausgeräte GmbH transformiert sich derzeit in ein agiles Unternehmen und wir im Architektur Management sind mittendrin. Wie wir mit agilen Einheiten zusammenarbeiten, war noch die einfache Übung, aber nun machen wir den Schritt dazu uns selbst als agile Organisationseinheit zu sehen. Und was sind dann eigentliche die Produkte, die wir anbieten und wie entwickeln wir diese auf Basis von Feedback weiter? Welche Rollen innerhalb unseres Teams sind dann nötig, wie laufen Entscheidungen ab? Viele Fragen, die sich uns seit Anfang des Jahres stellen, auf die wir zum Teil schon Lösungen haben, manchmal aber auch falsch lagen. Der Vortrag wird ein Erlebnisbericht sein, der das Wirken von Agilität nach innen und außen einer Architektur Management Organisation zeigt.  

Alexander Hauswald

Firma: BSH Hausgeräte GmbH
Position: Head of Architecture Management Governance & Projects


Dr. Thomas Meintrup - Lean42 GmbH

Vertikalisierung als Basis für innovative Organisationen und Architekturen – Fiktion oder Realität?

Ursprünglich stammt das Konzept der Vertikalisierung aus der Industrie und beschreibt die Fertigungstiefe eines Unternehmens, eines Geschäftsbereiches oder einer Produktionseinheit. In den letzten Jahren haben wir dieses Konzept in unsere Architekturarbeit übernommen, um die Innovationsfähigkeit zu steigern, um flexibler zu werden, experimentelles und exploratives Arbeiten zu ermöglichen, Teams zu entkoppeln und die “Time-To-Market” für neue Ideen zu verkürzen, d.h. agiler zu werden.  In meinem Vortrag stelle ich die wesentlichen Ideen, Ziele und Prinzipien des Konzeptes der Vertikalisierung von digitalen Organisationen und Architekturen vor.  Ich werde auch auf die Risiken, Auswirkungen und Herausforderungen eingehen, die Sie beachten sollten, wenn Sie ein Vertikalisierungsprogramm starten und wie sie diese Risiken durch horizontale Practices adressieren können.  Die abstrakten Konzepte veranschauliche ich am Beispiel einer typischen Customer Journey im Kontext einer digitalen Commerce-Plattform und am Beispiel einer Handelslogistik. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Dr. Thomas Meintrup

Firma: Lean42 GmbH
Position: Chief Enterprise Architect

Prof. Dr. Jan Jürjens

Vertikalisierung als Basis für innovative Organisationen und Architekturen – Fiktion oder Realität?

Die Digitalisierung revolutioniert die IT, mit erheblichen Konsequenzen für Software-Ingenieure. Dieser Vortrag behandelt die Auswirkungen der Digitalisierung auf Software-Architektur & -Engineering anhand der Referenz-Softwarearchitektur des Industrial Data Space, einer Plattform für den unternehmensübergreifenden Austausch von Daten im Kontext von Smart Services. Insbesondere werden in diesem Kontext die benötigten Architekturkonzepte & Muster, Rollen & Kompetenzen von Architekten und die Auswirkungen auf Technologien diskutiert.

Vortragsziele: Architekten lernen grundlegende Architekturkonzepte von Plattformen für den Unternehmensübergreifenden Austausch von Daten und Datenanalyse-Services. Entwickler erhalten wertvolles Wissen für die Entwicklung von Software im Bereich digitale Transformation von Unternehmen. Projektleiter, Manager und Entscheider erhalten eine Entscheidungsgrundlage darüber, ob Technologien und Ansätze wie der Industrial Data Space für sie relevant sind.

Prof. Dr. Jan Jürjens

Firma: Fraunhofer-Institut ISST
Position: Director Research Projects


Lothar Wieske - Trivadis GmbH

Innovation im Spannungsfeld des “Weg-Von” und dem “Hin-Zu”

Vor einigen Jahren hatte in Deutschland ein richtiger Silicon-Valley Tourismus seinen Einzug gehalten. Reihenweise zogen erweitere Vorstandsteams ins Tal der Täler um Ideen auf- und abzusaugen, wie man das eigene Unternehmen als deutsches Google aufstellen oder gar einen der großen Digital-Vorbilder direkt Konkurrenz machen könne.

Ernüchterung machte sich breit. Zuviel des “Hin-Zu” und zuwenig eines “Weg-Von”. Mit einfachem Nachahmen ist Digitalisierung nicht zu meistern und die vollkommen andere Genese von bspw. Facebook, Stanford und Valley läßt sich nicht so einfach wegabstrahieren. Aus der praktischen Erfahrung in verschiedenen Szenarien leitet der Vortrag eine Synthese der Arbeiten von Elisabeth Kübler-Ross zu Trauerphasen und von Frederic Laloux zu Kulturskripten her. Damit können neben dem Aufstellen der technologischen Roadmaps auch verzahnte weichere Themen des – unternehmerischen und gesellschaftlichen – Wandels verstanden, eingeordnet und gestaltet werden.

Lothar Wieske

Firma: Trivadis GmbH
Position: Principal Architect


Karsten Hahn - REHAU AG + Co

Customer Centric EAM – Der Kunde als Kristallisationspunkt im agilen Umfeld?

Customer Centricity ist nichts Neues. Neu ist jedoch, dass mehr und mehr Unternehmen im Zuge der „Agilisierung“ ihre Kunden in einem hochdynamischen Umfeld (böse Zungen sprechen auch von einem „unkoordinierten Chaos“) als Kristallisationspunkt für sich entdecken. In diesem Vortrag möchten wir erörtern, was radikale Kundenzentriertheit für die Disziplin EAM bedeuten kann (oder vielleicht auch nicht). Am Fallbeispiel des Polymer-Spezialisten REHAU (20.000 Mitarbeiter, Standorte weltweit) wird aufgezeigt, wie in einem Legacy-Umfeld Schritt für Schritt EAM eingeführt wird und dabei der Fokus auf das Business und den Kunden hilft, den roten Faden als Gesamtorganisation nicht zu verlieren. Konkrete Herausforderungen sind dabei:

  • Verändernde Märkte und Business Transformation
  • Modernisierung und komplexe Transformation der IT-Landschaft
  • IT-Konsolidierung mit Hilfe von Business Capabilities
  • Serviceorientierte Wandlung der IT

Karsten Hahn

Firma: REHAU AG + Co
Position: Enterprise Architect

Franciska Bárdos - iteratec GmbH

Franciska Bárdos

Firma: iteratec GmbH
Position: Business Development EAM


Dr. Michael Hartschen - BRAIN CONNECTION GmbH

Alles einfach oder was?

Es gibt so gut wie kein Produkteflyer, keine Marketingbroschüre oder keinen Projektbeschrieb, bei dem nicht der Begriff «einfach» vorkommt. Dann scheint ja alles klar zu sein. In der Praxis ist dies jedoch weit gefehlt. Es gibt fast keine kontroversen Diskussionen über den Begriff «Einfachheit» und dessen Lösungsanspruch. Für die Geschäftsführung ist es eine logische Grundhaltung, für die Produktion ein wesentlicher Faktor für Effizienz, für das Marketing ein Versprechen, für die Produktentwickler ein breites Interpretationsfeld, für die Administration ein Wunsch. Und was ist es für den Kunden? Der Begriff an sich ist massenkompatibel und wird funktionsunabhängig verwendet. Erhalten Sie in diesem Vortrag mehr Klarheit und ein Grundsätzliches Verständnis, wie mit dem Thema Einfachheit im Unternehmen umgegangen werden soll und welche Hilfsmittel für die konkrete Anwendung existieren.

Dr. Michael Hartschen

Firma: BRAIN CONNECTION GmbH
Position: Geschäftsführer


Dr. Jens-Uwe Meyer - Innoyltics

In 30 Minuten zum erfolgreichen Innovationsmanagement

Märkte verlangen heute von Unternehmen, schnell und agil auf neue Anforderungen zu reagieren. Das klassische Innovationsmanagement wird dem nicht gerecht:

  • Der Aufbau und die Entwicklung eines Innovationsmanagements zieht sich in der Praxis über mehrere Monate hin.
  • Steht der Innovationsprozess einmal, kann er nur noch schwer verändert werden – auch wenn die Rahmenbedingungen sich ändern.
  • Prozess-, Produkt- und Serviceinnovationen haben unterschiedliche Prozesse und unterschiedliche Anforderungen. Es geht auch anders: Innovationsmanagement wird schnell und zielorientiert eingesetzt, Innovationsprozesse innerhalb weniger Minuten entwickelt, Netzwerke in kürzester Zeit aktiviert.

Dr. Jens-Uwe Meyer zeigt Ihnen, wie Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein schlankes und agiles Innovationsmanagement aufbauen können. Erfahren Sie auf wissenschaftlicher Basis, warum Unternehmen Innovation schneller und agiler umsetzen müssen. Erfahren Sie, wie dies in der Praxis gelingt und wie Sie in nur 30 Minuten ein zielorientiertes erfolgreiches Innovationsmanagement einrichten können.

Dr. Jens-Uwe Meyer

Firma: Innolytics GmbH
Position: Geschäftsführer


Dr. Wolfgang Göbl - Architectural Thinking Association

Quo vadis EAM?

Dr. Wolfgang Göbl

Firma: Architectural Thinking Association
Position: Präsident


Birgit Mallow - Birgit Mallow Organisationsentwicklung und Prozessberatung

Führen Scrum und SAFe® zu mehr Innovationen

Mehr innovative Produktneuheiten und Services in kürzerer Zeit entwickeln – das ist eine häufige Erwartung an agile Arbeitsweisen. Die Realität sieht meist anders aus: Viele Agile Teams stecken im Dilemma, dass der Anspruch an Innovation hinter der Forderung zurücksteht, möglichst schnell viele neue Features zu liefern – Featuritits dominiert. Zugleich bleiben diese Produkte und Services oft hinter den Verkaufserwartungen von Vertrieb und Management zurück.

In Scrum hat es letztlich der Product Owner in der Hand, den Grad an Innovation in der Entwicklungsarbeit zu steuern. Das Skalierungs-Framework SAFe® geht hier einen Schritt weiter: Innovation ist der eine Säulen im „SAFe House of Lean“, Innovation wird auf jedem Level integriert und gefördert und ist eine Verantwortung von Lean-Agile Leadership.

Birgit Mallow stellt in ihrem Vortrag die Hebel für mehr Innovation vor, die Scrum und SAFe® bieten.

Birgit Mallow

Firma: Birgit Mallow Organisationsentwicklung und Prozessberatung
Position: Agile Facilitator


David Tanzer - davidtanzer.net

Agilität und Innovation: Wie geht das?

Durch Agilität versuchen wir, Kundenwünsche mit weniger Risiko und dadurch billiger umzusetzen. In einer Welt, die „VUKA“ ist, auf die ständigen Veränderungen schnell zu reagieren. Schneller Ergebnisse zu liefern – Nicht durch härteres oder schnelleres Arbeiten, sondern durch kleinere Arbeitspakete und durch weglassen der „unwichtigen“ Themen.

Aber wie passt das mit Innovation zusammen? Kann man überhaupt große Würfen in vielen kleinen Schritten schaffen?

In diesem Vortrag zeigt David Tanzer, was die Aufgaben des Product Owner mit Innovation zu tun haben und wie die technischen Fähigkeiten des Teams die Produktentwicklung beeinflussen. Außerdem werden neue Ansätze wie die „Three-X“ Methode diskutiert und es wird beleuchtet, wie „User Experience“ in einen agilen Prozess passt.

David Tanzer

Firma: davidtanzer.net
Position: Software Developer, Architect, Consultant


Dr. Anke Helmes - BOC Group

1+1=3 – Der Wertbeitrag von EAM für Ihre Risiko-, Compliance- und Security-Initiativen mit ADOIT

Unternehmensarchitekturmanagement ist keine Insel. Die Unternehmensarchitektur muss flexibel auf die Anforderungen dynamischer Märkte ausgerichtet werden. Gleichzeitig muss die Unternehmensarchitektur robust und sicher gestaltet werden. Hierzu gilt es für Unternehmen, zahlreiche Normen und regulatorische Anforderungen zu beachten. Dies erfordert die Zusammenarbeit verschiedenster Teams in einer Organisation. Im Vortrag erfahren Sie, wie Compliance-, Security- und Risikomanagement-Teams gemeinsam an der erfolgreichen Gestaltung der Architektur arbeiten können.

Dr. Anke Helmes

Firma: BOC Group
Position: Senior Management Consultant, Regionalverantwortung Großraum München