Agenda

Download Konferenzflyer

09:00Uhr
09:30Uhr
09:45Uhr 
10:30Uhr 
12:00Uhr
13:00Uhr
14:00Uhr
14:30Uhr
15:00Uhr
15:45Uhr
16:15Uhr
17:45Uhr
Check-In
Begrüßung und Eröffnung
Best-Practices aus der Wissenschaft
Prof. Dr. Florian Matthes (Technische Universität München): Der Sebis EAM Pattern-Katalog 2015
Seit der ersten Publikation des Sebis EAM Pattern-Katalogs im Jahr 2008 wurden die dort gesammelten und strukturierten praxiserprobten Lösungsmuster und -bausteine von zahlreichen Organisationen erfolgreich genutzt, um inkrementell eine an ihre speziellen Bedürfnisse und Kontexte angepasste EAM-Funktion zu etablieren. Gleichzeitig hat sich das Verständnis der Konzepte und Methoden des EAM in der Unternehmenspraxis in Deutschland und international weiterentwickelt. Wir berichten über die Weiterentwicklung der Inhalte, der Struktur und der Darstellung des EAM Pattern-Katalogs als Ergebnis eines breit angelegten empirischen Forschungsprojekts des Lehrstuhls.
EAM in der Praxis
Dr. Wolfgang Göbl (ÖBB-Infrastruktur AG): „EAM theoretische Modelle vs. Praxis – Lessons learned aus dem Banken und Eisenbahnbereich“

Archimate: Theorie vs. Praxis EAM – Lessons learned aus sechs Jahren Facharchitekturen – ein mächtiges Instrument im Praxiseinsatz
Dr. Peter Kempf: Erfolgreiches EAM in der Praxis
Für das Enterprise Architektur Management (EAM) existieren mittlerweile diverse Standards wie TOGAF, ETOM, ZACHMAN, SOMF, GERAM.
In der Praxis führen aber oftmals zu lange Einführungszeiten und mangelnde Integration ins IT-Tagesgeschäft zu einer geringen Akzeptanz von EAM. Drei Fallstudien aus den Bereichen Telekommunikation, Finanz Dienstleistungen und Fertigungsindustrie zeigen wie EAM durch einen “agilen” Ansatz mit zielgerichteten und sorgfältig ausgewählten Initiativen erfolgreich eingeführt werden kann.
Mittagspause
Bernd Ihnen - BiZZdesign: Mapping Business Capabilities
Gerhard Rempp - smartfacts: Transformationsprojekte effektiv unterstützen - Kollaboration mit smartfacts - The Model Warehouse
Simon Barth - leanIX: Digitalisierung braucht Integration
EAM und die Cloud
Podiumsdiskussion mit Dr. Dirk Gernhardt (Landeshauptstadt München), Dr. Wolfgang Göbl (ÖBB-Infrastruktur AG), Inge Hanschke (Lean42 GmbH), Dr. Peter Kempf und Prof. Dr. Florian Matthes (Technische Universität München)

Impulsvortrag Dr. Dirk Gernhardt (Landeshauptstadt München): EAM und Cloud

Viele IT-Abteilungen kommen immer weniger mit der wachsenden Komplexität der IT-Landschaft zurecht und verlieren kontinuierlich an Agilität. Trotz dessen gibt es nach wie vor Berührungsängste mit der „Cloud“. Auf Endanwender-Seite sieht dies anders aus. Diese sind von Cloud-Services begeistert. Zu verlockend ist es, mit wenigen Mausklicks eine komplette Anwendung in der Cloud zu konfigurieren und zu nutzen, anstatt mühsam Anforderungen zu formulieren, Anwendungen zu beschaffen, installieren und betreiben zu lassen.

Werden die zentralen IT-Abteilungen aussterben wie die Dinosaurier? Werden Cloud-Services wie kleine, anpassungsfähige Säugetiere nach und nach die Fachabteilungen erobern? Muss die IT-Landschaft dann noch zentral gemanagt werden oder überlässt man die Entwicklung der IT der Evolution? Spielt EAM überhaupt noch eine Rolle, wenn nichts mehr in die eigene IT investiert wird, sondern nur noch Pay-per-Use gilt? Braucht man statt Unternehmensarchitekten besser einen Stab an Juristen für die vielen Verträge mit Cloud-Anbietern? Oder welche besonderen Anforderungen stellen Clouds an EAM?
Kaffeepause
Peter Brünenberg (MEGA): Welche 4 Stufen sind in EAM zu erklimmen?
EAM ist ein Thema für Großkonzerne, teuer, langwierig und trocken. Das ist oft die Meinung, die insbesondere in eher mittelständischen Unternehmen herrscht. Doch auch hier kann EAM – in abgespeckter Form – etwas bringen. Aber wie geht man vor? Nimmt man sich einfach die typischen Ergebnistypen vor, wählt die schönsten aus und denkt, damit ist alles getan? Oder sollte man sich ganz andere Fragen stellen?
Dieser kurze Vortrag wird kein Tool und keine Toolerzeugnisse besonders in den Mittelpunkt stellen, sondern Anregungen bieten für einen erfolgreichen und vor allem ausbaufähigen Start von Unternehmensarchitektur.
Inge Hanschke (Lean42 GmbH): Lean EAM oder EAM der nächsten Generation
Der Nutzen von EAM insbesondere im Verhältnis zum Aufwand ist nach wie vor ein großes Thema bei Einführung und „Betrieb“ von EAM insbesondere für mittelständische Unternehmen. Woran liegt dies und welche Wege gibt es aus diesem Dilemma heraus? Im Vortrag wird eine Vision für das „EAM der Zukunft“ gegeben und mithilfe praktischer Beispiele aufgezeigt, wie EAM wirklich zum Fliegen gebracht werden kann.
Strategische IT-Planung
Matilda Anello-Gaudiza - Novartis AG

Erfolgsfaktoren und Best-Practices in der strategischen IT-Planung Beitrag von EAM zur strategischen IT-Planung
Kaffeepause
Diana Bohr - West Trax, Peter Körner - Winshuttle: Lean Data Management - endlich Transparenz und perfekte Stammdaten
EAM in der Praxis II
Arkadius Michalak (DB Schenker Rail AG): Einführung, Akzeptanz, Nutzung Schlüsselfaktoren bei der Toolunterstützung der EAM-Methodik bei DB Schenker Rail AG
Der Erfahrungsbericht der DB Schenker Rail AG motiviert die Notwendigkeit, ein toolgestütztes EAM für die Zielgruppen Management, Projekte und Architektur einzuführen.
Dazu wird zunächst die zugrunde liegende EAM-Methodik erläutert und die Herausforderungen in Bezug auf die Zielgruppen dargestellt. Schwerpunktmäßig wird die Visualisierung der Zielgruppenbedarfe, Konsolidierung und die QS der notwendigen Informationen behandelt. Abrundend wird das Thema Akzeptanz in den Zielgruppen diskutiert.

Dipl.-Ing. Michael Plachy (Bundesministerium für Finanzen): Reifegrad –Self-Assessment für EAM
Obwohl die Bedeutung des Enterprise Architecture Managements (EAM) zunehmend steigt, ist dessen Positionierung in Unternehmen sehr unterschiedlich und jedenfalls keine leichte Aufgabe. Im Rahmen dieses Vortrags sollen die - aus Sicht des BMF - wesentlichen Reifegradkriterien entsprechend der typischen CMMI-Stufen dargestellt werden.

DI (FH) Michael Glatz, MSc (UNIQA IT Services GmbH): EAM: Vom Potemkinschen Dorf zu faktenbasierter, toolgestützter Bebauungsplanung
Dieser Vortrag reflektiert die Erfahrungen des Vortragenden aus verschiedenen EAM-Projekten und geht kritisch auf verbreitete Fehlentwicklungen ein. Des Weiteren wird der von UNIQA gewählte Ansatz zur nachhaltigen Etablierung von EAM dargestellt.
Ende des Veranstaltungstages

 

 

Mehr Informationen zur Lean EAM Konferenz finden Sie hier.